Projektträger Jülich: Bioökonomie International

Die Bioökonomie beschäftigt sich mit der Sicherung der Welternährung, der Produktion von gesunden und sicheren Lebensmitteln, der nachhaltigen Gestaltung der Agrarproduktion, Energieträgern auf Basis von Biomasse und der industriellen Nutzung nachwachsender Rohstoffe mithilfe einer gezielten Nutzung biologischer Ressourcen und Verfahren. Dazu ist der Einsatz biotechnologischer Verfahren sowie eine Verbesserung von biologischen Produktionssystemen in der Industrie essenziell.

Bereits heute zeichnet sich in vielen Ländern eine zunehmende Konkurrenz der landwirtschaftlichen Biomasseproduktion für die unterschiedlichen Nutzungskonzepte wie Ernährung der Bevölkerung, Gewinnung von Biokraftstoffen und stoffliche industrielle Rohstoffgewinnung ab. Ein Ziel in der Realisierung der Bioökonomie ist es daher, eine stoffliche und energetische Nutzung von Biomasse durchzuführen ohne die weltweite Ernährungssituation zu belasten.

Der Ausbau internationaler Kooperationen ist eine wichtige Querschnittsaufgabe der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“. Mit der Fördermaßnahme „Bioökonomie International“ werden vor allem folgende Ziele verfolgt:

  • Forschungszusammenarbeit mit den weltweit Besten stärken
  • internationale Innovationspotenziale erschließen
  • Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern in Bildung, Forschung und Entwicklung nachhaltig stärken
  • international Verantwortung übernehmen und globale Herausforderungen bewältigen.

Bevorzugt werden Kooperationen mit Argentinien, Brasilien, Chile, China, Indien, Kanada, Malaysia, Russland und Vietnam, doch sind auch Verbünde unter Beteiligung anderer Nicht-EU-Länder möglich.

Mehr Informationen finden Sie auf der Website des Projektträgers Jülich.

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